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Zauberharfe

Pressestimmen zur "Zauberharfe"

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FT im März 2011

FT Artikel zur Zauberharfe von Chapeau Claque Bamberg

Das Traumfresserchen

Pressestimmen zum "Traumfresserchen"

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FT am 01. Februar 2011

FT Artikel zum Traumfresserchen von Chapeau Claque Bamberg

Geschichten von Tiger und Bär 12.10.2012

Pressestimmen zu "Geschichten von Tiger und Bär"

Chapeau Claque, 12. Oktober 2012

 

 Eike Adler, Andre Fischer und Holger Zessner sind Horst Eckert nie begegnet. Sie kennen den 1931 in Schlesien geborenen und heute auf Teneriffa lebenden Autor gar nicht. “Gar nicht” stimmt nicht. Eine Seelenbekanntschaft gibt es schon, wenn auch keine Seelenverwandtschaft, denn der sich gerne kauzig und grantig gebende Eckert, der sich den Künstlernamen “Janosch” verlieh, mochte die von ihm erdachten Geschichten und Figuren nicht besonders. So hält der grantelnde Rentner die berühmt gewordene Tigerente für “großen Mist” und sich selbst für vollkommen untalentiert. So ganz stimmt auch das wohl nicht.
Jedes Kind kennt die Geschichten von Bär und Tiger, und weiß, dass man das nach Bananen duftende Traumland Panama letztendlich nur zu Hause findet. Nicht wenige haben die Bücher von Janosch im Regal stehen oder liegen und alle Besucher des Werkstatttheaters in der Grafensteinstraße erkannten Andre Fischer (“Ich bin der Bär.”) und Holger Zessner (“Ich bin der Tiger.”) auf der Bühne wieder. “Sehen die in den Büchern auch aus wie wir?” wollte Bär Fischer bei dem abschließenden Small-Talk von dem jungen Publikum wissen. Die Antwort war ein eifriges Nicken, wie überhaupt die jungen Leute während der Aufführung begeistert dabei waren.
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Chapeau Claques Neuauflage der Geschichten von Bär und Tiger feierte jetzt Premiere, diesmal jedoch nicht in der Regie von Werner Müller. Diesen Job erledigte das Ensemble selbst - Bär Fischer und Tiger Zessner, als hätte ihnen Janosch diese Rollen auf den Leib geschrieben, und Eike Adler, die mit ihren Auftritten als gänseweinselige und federnlassende Tante Gans, als Flashdance-begabte Krähe, als halbblinder Eduard Maulwurf, als aufgehübschtes, verrücktes Huhn und resoluter Steuereintreiber, oder auch nur stimmgewaltig als Heinz Gockel - sie sang, spielte und tanzte mit einer unglaublichen Wandlungsfähigkeit den Bären und die Tiger mehr als einmal an den Rand der liebevoll gestalteten Bühne. Da fehlte nichts was alt und jung so sehr vertraut ist - die Angelrute, das Telefon, der schwarze Bären-Schlapphut, der rote Kochtopf und natürlich die allgegenwärtige Tigerente.
Zweimal noch wird die Suche von Bär und Tiger nach Schätzen und ihrem Traumland Panama aufgeführt, am 21.und 28. Oktober, jeweils um 15.00 Uhr.
 
Bericht von Dieter Grams, Fränkischer Tag

 

 

Tiger und Bär-Theaterpädagogik

Pressestimmen zu "Tiger und Bär"-Theaterpädagogik

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FT im Oktober 2010

FT Artikel zu Tiger und Bär vom Chapeau Claque Bamberg


FT im September 2009

Tiger Du bist nicht angeschnallt Chapeau Claque Bamberg

"Tiger, du bist nicht angeschnallt!" 

Verkehrserziehung Das von den Stadtwerken initiierte Programm "Sicherer Schulweg" stößt bei den Grundschulen auf große Resonanz. Schüler trainieren präventives Ver- halten im Straßenverkehr.
Gebannt sitzen die Erstklässler vor einer Bühne, auf der Janoschs Figuren Tiger und Bär ihnen den Weg zur Schule per Rad, Auto und zu Fuß vorspielen. Als sich der Tiger bei einer improvisierten Autofahrt verletzt und er sich wundert, wie das passieren konnte, ruft ein Junge aus dem Publikum: "Tiger, du hast dich nicht angeschnallt!" So einfach kann die spielerische und interaktive Verkehrserziehung sein, die der Jugendkulturverein Chapeau Claque unter dem künstlerischen Leiter Markus Hörner für die Jüngsten bietet. 

Bereits vor über einem Jahr setzten sich die Stadtwerke Bamberg, die Kreisverkehrswacht Bamberg, die Verkehrspolizei, der ADAC Nordbayern sowie Chapeau Claque an einen Tisch, um sich gemeinsam dem Thema Schulwegsicherheit zu widmen. Entstanden ist daraus das Verkehrssicherheitsprogramm "Sicherer Schulweg" für Grundschulen, dessen Punkte auf den jeweiligen Lehrplan angepasst wurden. Das Angebot fand bei Schulen und Eltern riesigen Zuspruch. Letztlich meldeten sich 13 Grundschulen des gesamten Stadtgebiets an, um in dieser Woche die Trainingseinheiten zu absolvieren. Jeden Tag kommen nun jeweils vier Grundschulen mit jeweils vier Klassen mit einem Shuttle-Service der Stadtwerke auf das Trainingsgelände, den Plärrerplatz.
Bei Klaus Fuß, Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Stadt, lernen die Zweitklässler richtiges Verhalten vor und im Schulbus – praxisnah durchgespielt mit einem solchen Gefährt. Engagiert melden sich die Kinder zu seinen Fragen rund um die sichere Busfahrt. Ein Stück weiter muss eine Lehrerin der Hugo-von-Trimberg-Schule, die auf dem Busfahrersitz Platz genommen hat, feststellen, dass ihre gesamte vierte Klasse im Toten Winkel verschwinden kann. Ihre 10-jährige Schülerin meint zu dieser Übung des ADAC: "Da lernt man, was der Busfahrer gar nicht sieht und wie man das vermeidet." Auch ihre Lehrerin ist ebenso wie ihre Kollegen vom Training begeistert: "Der Verkehrsunterricht kommt sonst zu kurz. Dabei gibt es immer mehr Gefahrensituationen auf Grund des Verkehrsaufkommens."

Soulfood

Pressestimmen zu "Soulfood"

Ärzte Zeitung, 11.08.2011

"Wer schön ist, das ist doch Geschmackssache"

Jedes dritte Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren leidet an einem gestörten Essverhalten. Beim Mitmachtheater "Soulfood" soll mit Schönheitsidealen aufgeräumt werden.

Von Pete Smith

Presse Theaterstück Soulfood von Chapeau Claque Bamberg

"Soulfood" ist Mitmachtheater im besten Sinne. Zwischen den Szenen diskutieren die Schauspieler mit ihrem Publikum über Schönheitsideale.

© Smith

Benny hat einen Traum: Er möchte Popstar werden. In Wirklichkeit ist er jedoch alles andere als ein Star. Seine Mitschüler mobben ihn, er leidet unter der Abwesenheit seines Vaters. Seinen Frust frisst er buchstäblich in sich rein - mittels Chips, Keksen und anderem Junk-Food.

Auch Phia hat einen Traum: Sie möchte von ihrer Mutter anerkannt werden. Die findet ihre Tochter eher fett und dumm. Phia antwortet darauf mit Diäten und überzogenem Sport. Erst als sich die beiden Teenager gegenseitig den Spiegel vorhalten, lernen sie, dass ihr Verhalten gefährlich ist, weil sie auf eine kranke Umwelt mit ungesundem Essverhalten reagieren.

Das Geschenk der Mutter: ein Kleid in XS

"Soulfood" lautet der Titel jenes Theaterstücks, das die Geschichte von Benny und Phia erzählt. In Zusammenarbeit mit dem Bamberger Jugendtheater Chapeau Claque bringt das Frankfurter Zentrum für Essstörungen "Soulfood" ins Klassenzimmer.

Presse Theaterstück Soulfood von Chapeau Claque Bamberg

(li.) Phia will ihrer Mutter gefallen und Top-Model werden. Sie zwängt sich in Kleidergröße XS. (re.) Benny möchte mit seiner E-Gitarre groß rauskommen. Mindestens "Superstar".

© Smith

Gefördert wird das Präventionsprojekt vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt. In einem Zeitraum von einem Jahr wird "Soulfood" insgesamt 18 Mal an Gymnasien, Haupt- und Realschulen, Integrierten Gesamtschulen sowie offenen Mädcheneinrichtungen in Frankfurt und Umgebung gezeigt.

Bei der Aufführung in der Friedrich-Ebert-Schule im Frankfurter Stadtteil Seckbach sitzen rund 50 Mädchen zwischen zwölf und 13 Jahren im Publikum. In der Anfangsszene bekommt Phia von ihrer Mutter ein neues Kleid geschenkt, in XS, "damit kannst du sogar bei Germany's next Topmodel auftreten", hört man die Stimme der Mutter.

Benny übt derweil E-Gitarre, er würde gern bei "Deutschland sucht den Superstar" groß rauskommen. Nach dieser Szene wenden sich die Protagonisten an ihr Publikum, fragen die Schülerinnen, welche Casting-Shows ihnen bekannt sind, was es heißt, "schön" zu sein, und wer das letztlich bestimmt. "

Was schön ist, ist doch Geschmackssache", antwortet ein Mädchen.

Ihr Freundin meint: "Heidi Klum gibt nur 'ne Note, wie die Models äußerlich sein sollten, aber sie weiß doch gar nicht, wie es in ihnen drinnen aussieht." Mit Mobbing haben nahezu alle Schülerinnen Erfahrung und können auch benennen, welche Ursachen am häufigsten sind: Anderssein und Gruppendruck.

Letztlich, so haben die Mädchen begriffen, leisten auch die vernichtenden Urteile einer Heidi Klum oder eines Dieter Bohlen dem alltäglichen Mobbing Vorschub.

"In Deutschland nimmt die Zahl der jungen Menschen, die unter einer Essstörung leiden, deutlich zu", sagt Sigrid Borse, Geschäftsführerin des Frankfurter Zentrums für Essstörungen. "Bereits jedes dritte Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren leidet heute unter einem gestörten Essverhalten."

Die Ursachen von Bulimie oder Anorexie sind vielfältig. "Die alarmierenden Fakten zeigen, dass wir mit kreativen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention von Essstörungen frühzeitig ansetzen müssen", so Borse.

Was schätzt du an deiner besten Freundin?

Am Ende von "Soulfood" fragt Darsteller Matthias Wichert seine Zuschauerinnen, was sie an ihrer besten Freundin vor allem schätzen. "Sie hilft mir", antwortet eine Schülerin. "Ich kann ihr vertrauen", sagt eine andere. "Weil ich mit ihr Spaß haben kann", erwidert eine Dritte. "Weil ich mit ihr alles bereden kann", meint eine Vierte.

Nach der Aufführung verteilt Andrea Reitz, Projektleiterin vom Frankfurter Zentrum für Essstörungen, Informationen zu Beratungsangeboten ihrer Einrichtung und appelliert an die Mädchen: "Wenn ihr euch über das Essen sehr viele Gedanken macht, wenn ihr eine Diät erwägt, oder euch um eine Freundin Gedanken macht, die das tut, kommt in unsere Jugendsprechstunde! Eine Beratung gibt es auch im Internet."

www.essstoerungen-frankfurt.de

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