Projekte

Im Nachfolgenden finden Sie eine kleine Auswahl unserer Jump-To-Job-Projekte. Eine vollständige Liste unserer bisherigen Projekte finden sie hier: Projekt-Chronik.

Filmprojekt „THE JUMP“

Vier Jugendliche, die plötzlich in einem Videospiel landen und sich verschiedenen Aufgaben stellen müssen: Das ist „THE JUMP“. Das Videospiel repräsentiert die persönlichen Herausforderungen, die jeder junge Mensch in seiner Zeit bei Jump to Job überwindet. Gleichzeitig stellt der Kurzfilm damit den Projektalltag der Jugendlichen dar. So dient er auch zukünftigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern als erste Orientierung und kreativer Einblick in Jump to Job.

Die Jugendlichen haben dieses Filmprojekt unter Anleitung von Julika Kryn (Praxissemester Jump to Job) und mit Unterstützung der Medienpädagogin Rahel Metzner (AHA!; iso e.V.) von Anfang bis Ende selbstständig und nach eigenen Vorstellungen entwickelt. Die Storyline, das Drehbuch, den Filmdreh, die gesamte Postproduktion und die Organisation der Premierenfeier haben sie in Eigenregie übernommen. So konnten sie sich Wissen über Filmdreh und Projektorganisation aneignen sowie starke Selbstwirksamkeitserfahrungen im Team machen. Der Film hat besonders dazu beigetragen, dass die Jugendlichen ihre Komfortzone verlassen und sich in neuen Rollen ausprobiert haben.

Die Premiere feiert „THE JUMP“ am 21. August 2020 im Werkstatttheater von Chapeau Claque in der Grafensteinstraße.

Link zum Kurzfilm: „THE JUMP“

Theaterstück „Der Tag, an dem die Jobs verschwanden“

Und plötzlich waren keine Jobs mehr da…

Am 24. Juni 2019 präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendprojekts „Jump to Job“ in der Alten Seilerei die Premiere ihres Theaterstückes „Der Tag, an dem die Jobs verschwanden“. Doch wie können Jobs einfach so verschwinden und – vor allem – wer wäre bereit Jobs zu stehlen? Das Stück erzählt die turbulente Geschichte um zwei „Jobphantome“, die einen diabolischen Plan verfolgen: Den Diebstahl aller Jobs!

Auf eine komische Art und Weise und mit vielen unerwarteten Wendungen hat das Team von „Jump to Job“ ein Theaterstück auf die Beine gestellt, welches darauf hinweisen soll, dass wir durch und durch Arbeit brauchen, auch um uns selbst verwirklichen zu können. Entstanden ist eine actionreiche Komödie, mit Herzschmerz und Drama. Über Liebe und Freundschaft.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Jump to Job“ haben sich in diesem Fall schon einmal die Jobs rund um Regie, Drehbuch, Schauspiel und Technik unter den Nagel gerissen. Die Geschichte, sowie die Umsetzung ist von Jugendlichen des Projektes.

Kurzfilm „Die Traumfabrik“

Den Träumen auf der Spur sind die jungen Menschen dieses Kooperationsprojekts zwischen „Jump to Job“ von Chapeau Claque und „Bamberg:TV“, welches am 9. Februar 2017 Premiere feiert.

„Begleiten Sie uns in die wunderbare Welt der Träume“, lädt das Filmteam ein. „Vom gruseligen Albtraum bis zur verrückten Zeitreise dürfen Sie die Entwicklung der unterschiedlichsten Träume erleben, bei ihrer Entstehung im Labor live dabei sein und herausfinden, wie sie nachts zu Ihnen gelangen. Treten Sie ein und erleben Sie, wie Phantasie Wirklichkeit wird und die Realität des Alltags in der Traumwelt auf verschiedene Weise verarbeitet werden kann.“

Drei Monate lang haben Jugendliche des Projekts „Jump to Job“ von Chapeau Claque an der Entstehung des Kurzfilms gearbeitet. In Kooperation mit Julian Neubauer von Bamberg:TV und unter Anleitung von Maya Müller agierte das Jump-Team nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera: Drehbuch, Storyboard, Ideenfindung, Location-Scouting, Kameraführung und Regie. Ob in der Maske oder beim Schnitt: Jede, jeder, hat während der monatelangen Arbeit an diesem Projekt die verschiedensten Arbeiten übernommen und damit automatisch hinter den Kulissen der Filmproduktion geblickt. Gedreht wurde in ganz Bamberg: Im Clavius-Gymnasium, im Hain, im Blumen-Fachgeschäft und natürlich in den Räumen von Chapeau Claque.

Bauprojekt „Holz, Hammer, Hasengehege“

In den Sommermonaten 2017 baute „Jump to Job“ ein neues Kaninchengehege für den Bauernhofkindergarten in Wildensorg.

Dass der in die Jahre gekommene Kaninchenstall nicht mehr passend für seine Bewohner war, hatten die quirligen Kaninchen Mathilda und Hoppel unmissverständlich durch wiederholte Ausbrüche demonstriert. Es war klar: Für die beiden Energiebündel des Wildensorger Bauernhofkindergartens muss ein neues Auslaufgehege her, das auch den Bedürfnissen der beiden „Profi-Ausbüchser“ nach mehr Beinfreiheit nachkommt.

Die Lösung brachte eine Kooperation zwischen dem Bauernhofkindergarten des Bayerischen Roten Kreuzes und dem Jugendprojekt „Jump to Job“ des Chapeau Claque e.V. – eine erfolgreiche Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Denn dadurch bekamen die Jugendlichen von Jump to Job die Chance, ihr Können bei der technischen und finanziellen Planung bis hin zur Fertigstellung des Geheges zu beweisen. Sie lernten nicht nur, wie tief ein Zaun in die Erde reichen muss, damit sich Kaninchen nicht freigraben können, sondern auch, wie man fachmännisch mit Werkzeugen und Holz umgeht.

Glücklich über das Ergebnis sagte die pädagogische Leitung des Kindergartens Kirstin Lips, „das neue Hasengehege ist mehr als nur ein Gehege für die Kaninchen. Es stellt einen völlig neuen Lehr- und Lernraum für die Kinder dar. Denn nun haben sie die Chance, ganz nah bei den Tieren zu sein, sie zu beobachten und sich in Geduld und Behutsamkeit zu üben.“

Zur offiziellen Einweihung und zum Dank, lud der Kindergarten die jungen Erwachsenen zu einer kleinen feierlichen Runde mit gemeinsamen Frühstück, bei der die Kinder den Gästen selbstgebastelte Geschenke überreichten und im Gegenzug noch eine Kaninchenburg samt Fähnchen erhielten, welche die Projektteilnehmer aus den Materialresten gebaut hatten und die von den Kaninchen Hoppel und Mathilda direkt erobert wurde.

Fotoprojekt „About Bamberg – unerzählte Geschichten von echten Orten“

Wer den Begriff „Bamberg“ im Internet sucht findet erst einmal nur Fotos vom „Alten Rathaus“ oder von „Klein Venedig“. Höchste Zeit für einen Kontrast.

Das Fotoprojekt „About Bamberg“ hat das Ziel den Charm unterschätzter urbaner Teile Bambergs einzufangen, und entstand als Gegenentwurf zum öffentlichen Hochglanzimage einer „zensierten Bilderbuchstadt“.

Bei einer Wanderung abseits touristischer Schauplätze konnten die jugendlichen Teilnehmer völlig ungeplante und authentische Eindrücke festhalten und somit vielfältige Lebensräume auf Augenhöhe und in Anlehnung an „Urban Chic“ fotografisch dokumentieren. Eben in ihrer Lebenswelt. Fachliche Unterstützung erhielten die jungen Fotografinnen und Fotografen von Marian Lenhard.

Erstmals ausgestellt werden die Fotos vom 13. bis 29. Juni 2018 in der „Agrabah“.

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